Alltag

Wie gute Reportagen entstehen: Beobachtung, Recherche und szenisches Erzählen

Eine gute Reportage bringt das Publikum an einen Ort, an dem etwas Bedeutendes sichtbar wird. Sie zeigt Menschen in konkreten Situationen, macht Geräusche, Bewegungen und Spannungen wahrnehmbar und ordnet das Erlebte zuverlässig ein. Ihre Nähe entsteht durch genaue Beobachtung, ihre Glaubwürdigkeit durch überprüfbare Recherche. Zwischen dem ersten Themenimpuls und dem fertigen Text liegen deshalb mehrere anspruchsvolle Arbeitsschritte. Dazu gehören eine tragfähige Leitfrage, Vorbereitung, Präsenz vor Ort, ergiebige Gespräche, sorgfältige Verifikation und eine Dramaturgie, die Fakten in Szenen organisiert, ohne sie zu verändern. Gerade im Schweizer Journalismus bilden handwerkliche Präzision und berufsethische Regeln dabei eine untrennbare Einheit.

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E-Reader, Tablet oder gedrucktes Buch: Welche Lösung zu welchem Lesetyp wirklich passt

Gedruckte Bücher, E-Reader und Tablets führen zum gleichen Inhalt, schaffen aber sehr unterschiedliche Leseerlebnisse. Papier vermittelt Ruhe und räumliche Orientierung, ein E-Reader bringt eine ganze Bibliothek in ein leichtes Gerät, während das Tablet Texte mit Farbe, Ton, Videos und interaktiven Funktionen verbindet. Welche Lösung überzeugt, hängt deshalb weniger von technischen Ranglisten als von Lesegewohnheiten, bevorzugten Inhalten und typischen Situationen ab. Ein Vielleser auf Reisen hat andere Anforderungen als ein Student mit umfangreichen PDF-Dokumenten oder eine Familie, die gemeinsam Bilderbücher betrachtet. Auch Schriftgrösse, Ablenkung, Akkulaufzeit, Dateiformate und der Zugang zu Bibliotheken spielen eine Rolle. Häufig ist deshalb keine einzelne Lösung ideal. Eine durchdachte Kombination kann praktischer sein als die Suche nach einem eindeutigen Sieger.

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Teilzeitarbeit mit Verantwortung: 12 Regeln, damit Führung wirklich funktioniert

Teilzeitarbeit in einer verantwortungsvollen Funktion scheitert selten am Pensum allein. Kritisch wird sie, wenn eine Vollzeitrolle unverändert bestehen bleibt, Entscheidungen an freien Tagen auflaufen und Erreichbarkeit stillschweigend zur Dauerpflicht wird. Tragfähig ist das Modell erst, wenn Arbeitsmenge, Befugnisse, Stellvertretung und Informationsfluss zum vereinbarten Pensum passen. Die Ausgangslage ist für Schweizer Unternehmen relevant: Im zweiten Quartal 2024 arbeiteten 38,7 Prozent der Erwerbstätigen weniger als 90 Prozent und galten damit in der Schweizer Statistik als teilzeiterwerbstätig. Unter Arbeitnehmenden mit Unternehmensleitungs- oder Vorgesetztenfunktion lag der Anteil im Jahresdurchschnitt 2024 jedoch bei 24,0 Prozent, gegenüber 45,5 Prozent bei Beschäftigten ohne Vorgesetztenfunktion. Die Lücke zeigt: Teilzeit ist verbreitet, der Zugang zu Verantwortung bleibt aber deutlich enger.

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Smartphone-Fotografie: Belichtung, Perspektive und Bildaufbau besser beherrschen

Smartphones übernehmen heute einen grossen Teil der technischen Arbeit beim Fotografieren. Autofokus, automatische Belichtung, HDR-Verarbeitung und Nachtmodi gleichen schwierige Aufnahmesituationen aus, bevor das Bild überhaupt auf dem Display erscheint. Trotzdem entscheidet weiterhin die Person hinter der Kamera, welches Motiv wichtig ist, wie das Licht genutzt wird, aus welcher Höhe fotografiert wird und welche Elemente innerhalb des Bildrahmens bleiben. Gute Smartphone-Fotografie beginnt deshalb weniger mit komplizierten Einstellungen als mit bewusstem Beobachten. Belichtung, Perspektive und Bildaufbau lassen sich mit fast jedem aktuellen Gerät gezielt beeinflussen. Schon kleine Veränderungen – ein Schritt zur Seite, ein tieferer Kamerastandpunkt oder eine leicht reduzierte Belichtung – können aus einem gewöhnlichen Schnappschuss ein deutlich stärkeres Bild machen.

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Das eigene digitale Archiv: Fotos und Dokumente langfristig ordnen

Fotos vom Smartphone, gescannte Briefe, Verträge, Zeugnisse und Rechnungen sammeln sich über Jahre auf Computern, Mobiltelefonen, externen Datenträgern und in verschiedenen Cloud-Konten. Solange einzelne Dateien noch schnell auffindbar sind, fällt die zunehmende Unordnung kaum auf. Ein langfristig nutzbares digitales Archiv entsteht jedoch erst, wenn Auswahl, Ordnerstruktur, Dateinamen, geeignete Formate und Datensicherung als zusammenhängendes System gedacht werden. Ein gutes Archiv muss weder kompliziert noch vollständig automatisiert sein. Entscheidend ist, dass seine Logik auch nach Jahren noch verständlich bleibt und möglichst wenig von einer bestimmten App oder einem einzelnen Anbieter abhängt. Fotos und Dokumente benötigen dabei teilweise unterschiedliche Ordnungsprinzipien, können aber nach denselben Grundregeln verwaltet werden: auswählen, eindeutig benennen, sinnvoll strukturieren, unabhängig sichern und regelmässig kontrollieren.

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Generationenprojekt Viererfeld/Mittelfeld wird trotz höherer Kosten wie geplant weitergeführt

Die Kosten der Stadt Bern für das Stadtentwicklungsprojekt Viererfeld/Mittelfeld steigen gegenüber der Grobkostenschätzung von 2019 um mindestens 80 Millionen Franken. Hauptgründe sind die PFAS-Belastung des Bodens, damit verbundene zusätzliche Planungsaufwände sowie die aufgelaufene Bauteuerung. Zusätzlich erfolgt eine Korrektur der Planungsmehrwertabgabe um 26 Millionen Franken. Der Gemeinderat lässt deshalb Entscheidungsgrundlagen erarbeiten für den Umgang mit Kosten, die den 2023 von den Stimmberechtigten gesprochenen Kredit übersteigen. Die Kostenentwicklung steht der Weiterarbeit am Generationenprojekt nicht im Weg. Der Baustart mit Beginn der Bodenaufwertung ist weiterhin für Herbst 2027 vorgesehen.

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220'000 herrenlose Katzen: Mars Schweiz und Coop starten gemeinsame Spendenaktion

In der Schweiz leben schätzungsweise rund 220'000 herrenlose Katzen. Viele von ihnen warten auf ein neues Zuhause oder sind auf die Unterstützung von Tierschutzorganisationen angewiesen. Um den Schweizer Tierschutz STS bei seinem Engagement für Tierheime und Tieradoptionen zu unterstützen, lancieren Mars Schweiz und Coop erneut eine gemeinsame Spendenaktion. Jede gültige Teilnahme am Gewinnspiel löst eine Spende von CHF 5 an den Schweizer Tierschutz STS aus. Katzen sind die beliebtesten Haustiere in der Schweiz: Gemäss einer repräsentativen Umfrage von Mars Schweiz lebt in mehr als jedem dritten Haushalt mindestens eine Katze. Doch nicht alle Katzen haben ein sicheres Zuhause. Für viele herrenlose oder abgegebene Katzen beginnt die Hoffnung auf ein schönes Zuhause im Tierheim oder auf einer Pflegestelle.

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Tierpark Bern macht neue Ausrichtung mit Logo & „Wildzeichen“ im Park sichtbar für Besucher

Der Tierpark Bern gibt seiner neuen Ausrichtung ein Gesicht: Ab sofort wird „Mehr Raum für Vielfalt“ auch visuell sichtbar. Ein neues Logo, eigens entwickelte „Wildzeichen“ und erste grossflächige Gestaltungen im Park machen den Wandel nun für Besucherinnen und Besucher erlebbar.

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Gaming 2026: Fünf Spiele, grosse Trends und was Spieler und Familien wissen sollten

Das Gaming-Jahr 2026 lebt von Gegensätzen. Ein Piratenklassiker kehrt technisch komplett erneuert zurück, Master Chief betritt erstmals regulär eine PlayStation, James Bond bekommt eine eigene Origin-Story und Marvel-Helden liefern sich spektakuläre 4-gegen-4-Duelle. Gleichzeitig beweist ein strategischer Indie-Deckbuilder, dass enorme Spielerzahlen weder Hollywood-Lizenz noch fotorealistische Grafik voraussetzen. Fünf aktuelle Games zeigen besonders gut, was 2026 gerade funktioniert. Auffällig ist dabei weniger ein einzelner Genretrend als die Vielfalt. Remakes werden ambitionierter, Plattformgrenzen verlieren an Bedeutung und bekannte Marken müssen spielerisch mehr bieten als ihren Namen. Parallel gewinnen Titel an Gewicht, die auf starke Mechaniken, Community und hohen Wiederspielwert setzen. Assassin’s Creed Black Flag Resynced, Halo: Campaign Evolved, 007 First Light, MARVEL Tōkon: Fighting Souls und Slay the Spire 2 stehen exemplarisch für diese Entwicklung.

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Parasoziale Beziehungen: Wie digitale Nähe das Konsumverhalten beeinflusst

Influencer erzählen aus dem Alltag, sprechen direkt in die Kamera und reagieren gelegentlich auf Kommentare. Daraus kann bei Jugendlichen das Gefühl entstehen, eine vertraute Person vor sich zu haben. Psychologisch handelt es sich um eine parasoziale Beziehung: eine emotionale Bindung, die überwiegend in eine Richtung verläuft. Solche Bindungen sind zunächst normal und können Orientierung, Trost oder Zugehörigkeit vermitteln. Problematisch werden sie, wenn inszenierte Vorbilder das Selbstbild beherrschen, Kaufdruck erzeugen oder reale Beziehungen verdrängen. Eltern können gegensteuern, ohne Interessen abzuwerten oder soziale Medien pauschal zu verbieten.

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Transfer-Wahnsinn 2026: Das sind die 10 teuersten Deals im europäischen Topfussball

Der europäische Transfermarkt kennt in diesem Sommer kaum noch Grenzen. Chelsea, Manchester City, Real Madrid, Tottenham, Arsenal, Barcelona, Milan und Liverpool investieren gewaltige Summen in neue Stars. Stand 20. August 2026 kommen die zehn teuersten abgeschlossenen Transfers zu europäischen Topklubs zusammen auf rund 980 Millionen Euro – umgerechnet etwa 911 Millionen Schweizer Franken.

Und das Transferfenster ist noch nicht einmal geschlossen. Während weitere Millionen-Deals vorbereitet werden, haben einige der grössten Klubs Europas ihre Mannschaften bereits tiefgreifend verändert.

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Zürcher "Sales Guy" geht viral: Was Marketing vom "Multiple 100"-Hype lernen kann

Ein spontanes SRF-Interview auf der Zürcher Bahnhofstrasse entwickelt sich zum Social-Media-Phänomen: Ein junger Mann spricht über seinen Beruf im ETF-Vertrieb, bezeichnet sich als "Sales Guy" und antwortet auf die Frage nach seinem Einkommen mit einer Formulierung, die inzwischen weit über das ursprüngliche Interview hinaus bekannt ist: "Multiple 100". Der Ausschnitt wird geteilt, kommentiert und parodiert. Doch warum funktioniert gerade dieser Auftritt so gut – und was lässt sich daraus über Social Media, Kommunikation und modernes Marketing lernen?

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ChatGPT im Klassenzimmer: Mehr als 70 Prozent der Schüler nutzen KI im Schulalltag

Über 70 Prozent der US-amerikanischen Schüler lassen sich von Künstlicher Intelligenz (KI) bei ihren Schularbeiten helfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der NGO Common Sense Media, die Eltern, Lehrkräften und Jugendlichen unabhängige Altersempfehlungen, Kritiken und Bewertungen zu Filmen, Serien, Spielen, Apps und Büchern bietet. Etwa die Hälfte der befragten Schüler gab an, KI mit Erlaubnis eines Lehrers zu nutzen – auch wenn ihre Eltern das oft nicht wollen.

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Negative Kommentare und Shitstorms: Der Krisenplan für kleine und mittlere Unternehmen

Ein verärgerter Kommentar ist noch kein Shitstorm. Doch wenn sich Beschwerden häufen, falsche Behauptungen verbreiten oder Medien auf die Debatte aufmerksam werden, kann aus einem einzelnen Beitrag innerhalb kurzer Zeit eine ernsthafte Kommunikationskrise entstehen. Unternehmen brauchen deshalb keine spontanen Rechtfertigungen, sondern einen vorbereiteten Krisenplan. Der folgende Ratgeber zeigt, wie Unternehmen negative Kommentare richtig einordnen, wann eine Eskalation droht und wie sie in den ersten Minuten und Stunden reagieren sollten. Im Mittelpunkt stehen praktische Abläufe für Schweizer KMU: von der Beweissicherung über die öffentliche Antwort bis zum Umgang mit Drohungen, Datenschutzverletzungen und gehackten Konten.

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Social-Media-Strategie für Schweizer KMU: Kanäle, Content und Erfolgsmessung

Ein Profil ist schnell eröffnet. Eine Social-Media-Präsenz, die Anfragen erzeugt, Vertrauen stärkt und mit den verfügbaren Ressourcen funktioniert, verlangt jedoch mehr als gelegentliche Beiträge. Schweizer KMU brauchen dafür keine tägliche Dauerbeschallung, sondern klare Ziele, passende Kanäle und einen realistischen Redaktionsprozess. Viele Betriebe beginnen mit Instagram, Facebook oder LinkedIn, weil Mitbewerber dort aktiv sind. Nach einigen Wochen fehlen Themen, Zeit und erkennbare Resultate. Das Problem liegt selten an zu wenigen Beiträgen. Häufig fehlen eine klare Zielgruppe, ein messbares Geschäftsziel und eine Verbindung zwischen Social Media, Website und persönlichem Kontakt.

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Entspannung für müde Augen: Wohltuende Pausen bei langer Bildschirmarbeit

Stunden am Computer können sich am Ende eines Arbeitstags deutlich bemerkbar machen: Die Augen fühlen sich trocken oder müde an, das Sehen wirkt zeitweise unscharf und manchmal kommen Kopfschmerzen hinzu. Solche Beschwerden werden häufig unter dem Begriff digitale Augenbelastung zusammengefasst. Ein wesentlicher Faktor ist die intensive Naharbeit. Beim konzentrierten Blick auf einen Bildschirm wird zudem weniger geblinzelt. Regelmässige Blickwechsel, kurze Pausen und ein sinnvoll eingerichteter Arbeitsplatz können die Augen entlasten, ohne den Arbeitsablauf grundlegend zu verändern. Entscheidend sind dabei keine komplizierten Augenübungen. Schon der wiederholte Blick in die Ferne unterbricht die dauernde Fokussierung auf den nahen Bildschirm. Bewusstes Blinzeln unterstützt die Verteilung des Tränenfilms. Auch Bildschirmabstand, Schriftgrösse, Beleuchtung und trockene Raumluft beeinflussen den Komfort. Wer Beschwerden trotz solcher Anpassungen regelmässig oder länger anhaltend bemerkt, sollte sie jedoch nicht einfach der Bildschirmarbeit zuschreiben: Sehfehler, trockene Augen und andere Ursachen können ähnliche Symptome hervorrufen.

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Smartphone verkaufen: Daten auf iPhone und Android sicher löschen

Auf einem Smartphone steckt weit mehr als eine Sammlung von Fotos. Nachrichten, Kontakte, Standortverläufe, E-Mails, Zugangsdaten, Bezahlkarten und Gesundheitsinformationen ergeben zusammen ein detailliertes Bild des Besitzers. Wer das Gerät verkauft, verschenkt oder zum Recycling bringt, sollte deshalb nicht einfach einzelne Apps und Bilder entfernen. Persönliche Daten werden über die vorgesehene Systemfunktion gelöscht, nachdem alles Wichtige gesichert und die Verbindung zu den eigenen Konten sauber gelöst wurde. Die richtige Reihenfolge schützt beide Seiten. Sie verhindert Datenverlust, entfernt Aktivierungs- und Kontosperren und macht das Smartphone für den nächsten Besitzer nutzbar. Auch ein defektes Gerät gehört vorbereitet, soweit dies noch möglich ist. Dieser Ratgeber erklärt den Ablauf für iPhone und Android, berücksichtigt SIM, eSIM und Speicherkarte und zeigt, wann Verkauf, Weitergabe oder fachgerechtes Recycling sinnvoll sind.

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Digitaler Nachlass: Was nach dem Tod mit Konten, Dateien und Abonnements geschieht

Fotos liegen in der Cloud, Rechnungen kommen per E-Mail und Abonnements werden automatisch von der Kreditkarte abgebucht. Hinzu kommen soziale Netzwerke, Kundenkonten, Domains, digitale Bücher und möglicherweise Kryptowährungen. Stirbt ein Mensch, verschwindet dieses digitale Leben nicht. Viele Konten bleiben bestehen, Verträge laufen weiter und wichtige Dateien können für Angehörige unerreichbar werden. Ein geordneter digitaler Nachlass entlastet die Hinterbliebenen und schützt persönliche Erinnerungen ebenso wie finanzielle Werte. Entscheidend ist, frühzeitig festzuhalten, welche Zugänge vorhanden sind, was erhalten oder gelöscht werden soll und wer sich darum kümmern darf. Ein einziges Dokument mit allen Passwörtern ist dafür jedoch weder sicher noch ausreichend.

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