Migros Online richtet seine Führung und strategische Organisation neu aus. Florian Teuteberg, CEO und Mitgründer von Digitec Galaxus, übernimmt das Präsidium des Verwaltungsrats.
Teilzeitarbeit in einer verantwortungsvollen Funktion scheitert selten am Pensum allein. Kritisch wird sie, wenn eine Vollzeitrolle unverändert bestehen bleibt, Entscheidungen an freien Tagen auflaufen und Erreichbarkeit stillschweigend zur Dauerpflicht wird. Tragfähig ist das Modell erst, wenn Arbeitsmenge, Befugnisse, Stellvertretung und Informationsfluss zum vereinbarten Pensum passen. Die Ausgangslage ist für Schweizer Unternehmen relevant: Im zweiten Quartal 2024 arbeiteten 38,7 Prozent der Erwerbstätigen weniger als 90 Prozent und galten damit in der Schweizer Statistik als teilzeiterwerbstätig. Unter Arbeitnehmenden mit Unternehmensleitungs- oder Vorgesetztenfunktion lag der Anteil im Jahresdurchschnitt 2024 jedoch bei 24,0 Prozent, gegenüber 45,5 Prozent bei Beschäftigten ohne Vorgesetztenfunktion. Die Lücke zeigt: Teilzeit ist verbreitet, der Zugang zu Verantwortung bleibt aber deutlich enger.
Kundenbeschwerden zeigen unmittelbar, wo Erwartungen und tatsächliche Leistung auseinanderliegen. Eine verspätete Lieferung, eine fehlerhafte Rechnung oder eine unfreundlich empfundene Antwort kann zunächst wie ein einzelnes Serviceproblem wirken. Häufen sich ähnliche Rückmeldungen, weisen sie jedoch häufig auf Schwächen in Prozessen, Kommunikation oder Produktqualität hin. Professionelles Beschwerdemanagement verbindet deshalb zwei Aufgaben: Das konkrete Anliegen wird schnell und fair gelöst, gleichzeitig werden die gewonnenen Informationen systematisch genutzt, um wiederkehrende Fehler zu verhindern. Eine gute Bearbeitung beginnt mit einfacher Erreichbarkeit und endet nicht mit einer Gutschrift oder Entschuldigung. Beschwerden müssen dokumentiert, nach Ursachen ausgewertet und bei Bedarf an verantwortliche Stellen weitergegeben werden. Die internationale Norm ISO 10002 beschreibt Beschwerdemanagement entsprechend als Prozess, der von der Entgegennahme bis zur kontinuierlichen Verbesserung reicht und für Organisationen unterschiedlicher Grösse geeignet ist.
Die Kosten der Stadt Bern für das Stadtentwicklungsprojekt Viererfeld/Mittelfeld steigen gegenüber der Grobkostenschätzung von 2019 um mindestens 80 Millionen Franken. Hauptgründe sind die PFAS-Belastung des Bodens, damit verbundene zusätzliche Planungsaufwände sowie die aufgelaufene Bauteuerung. Zusätzlich erfolgt eine Korrektur der Planungsmehrwertabgabe um 26 Millionen Franken. Der Gemeinderat lässt deshalb Entscheidungsgrundlagen erarbeiten für den Umgang mit Kosten, die den 2023 von den Stimmberechtigten gesprochenen Kredit übersteigen. Die Kostenentwicklung steht der Weiterarbeit am Generationenprojekt nicht im Weg. Der Baustart mit Beginn der Bodenaufwertung ist weiterhin für Herbst 2027 vorgesehen.
Ein verärgerter Kommentar ist noch kein Shitstorm. Doch wenn sich Beschwerden häufen, falsche Behauptungen verbreiten oder Medien auf die Debatte aufmerksam werden, kann aus einem einzelnen Beitrag innerhalb kurzer Zeit eine ernsthafte Kommunikationskrise entstehen. Unternehmen brauchen deshalb keine spontanen Rechtfertigungen, sondern einen vorbereiteten Krisenplan. Der folgende Ratgeber zeigt, wie Unternehmen negative Kommentare richtig einordnen, wann eine Eskalation droht und wie sie in den ersten Minuten und Stunden reagieren sollten. Im Mittelpunkt stehen praktische Abläufe für Schweizer KMU: von der Beweissicherung über die öffentliche Antwort bis zum Umgang mit Drohungen, Datenschutzverletzungen und gehackten Konten.
Eine grosse Fangemeinde macht noch keinen guten Kooperationspartner. Für Unternehmen zählt nicht, wie viele Menschen einem Influencer folgen, sondern ob die richtigen Menschen zuhören, Vertrauen haben und zur Marke passen. Wer nur nach Followerzahlen auswählt, riskiert hohe Kosten, schwache Ergebnisse und im schlimmsten Fall einen Reputationsschaden. Erfolgreiches Influencer Marketing beginnt deshalb lange vor dem ersten Beitrag. Es braucht klare Ziele, eine gründliche Prüfung und verbindliche Regeln für die Zusammenarbeit.
Die Swiss Indoors Basel erweitern den Kreis ihrer Premium Partner (Basel, Emirates, Holcim, Sharp und IWB) und begrüssen mit AVEA eines der innovativsten Schweizer Unternehmen im Bereich Longevity und Performance Health. Damit wird AVEA neuer Premium Partner des bedeutendsten Tennisturniers der Schweiz.
Anfang August beginnen 1297 neue Lernende ihre Ausbildung bei der Migros. Als grösste Ausbildnerin der Schweiz bietet die Migros rund 55 verschiedene Lehrberufe an. Mit einer Sonderedition ihres Kult Ice Teas macht sie gleichzeitig auf ihr vielfältiges Ausbildungsangebot aufmerksam.
Statt sich zufrieden zurückzulehnen oder die gewonnene Zeit anderweitig zu nutzen, haben manche Menschen ein schlechtes Gewissen, wenn es ihnen dank Künstlicher Intelligenz (KI) gelungen ist, innerhalb von 20 Minuten eine Präsentation fertigzustellen, die sie normalerweise einen ganzen Arbeitstag gekostet hätte. Dieses Phänomen hat Forscher Paul Jones von der Aston University untersucht. „Das könnte man als Produktivitätsschuld bezeichnen – das unbehagliche Gefühl, dass durch Technologie eingesparte Zeit gerechtfertigt, ausgefüllt oder zurückgezahlt werden muss. KI erzeugt diese Schuld nicht aus dem Nichts. Sie legt etwas offen, das bereits da war“, unterstreicht Jones.
Frauen prägen den Schweizer Sport seit Jahren erfolgreich mit. In den Führungs- und Entscheidungsgremien von Sportverbänden sind sie jedoch weiterhin deutlich untervertreten. Mit der neuen Kampagne „#TakeTheSeat – Für mehr Frauen in Sportgremien“ wollen Swiss Olympic, alliance F und sporti(f) dies ändern. Die Kampagne wurde am 19. Juni 2026 im Zielbereich der vierten Etappe der Tour de Suisse in Aarburg offiziell lanciert. Sie soll Frauen ermutigen, Führungsrollen im Schweizer Sport aktiv anzustreben und ihren Platz in den entscheidenden Gremien einzunehmen.
Der langjährige Digital-Leiter und Business Owner des „Beobachter“ wechselt zur Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI-Schweiz). Per 1. Oktober 2026 übernimmt Andreas Thut die Funktion des Leiters Marketing & Kommunikation sowie die Rolle des Digital Strategist. Er folgt auf Rolf Höneisen, der nach langjähriger Tätigkeit für die Organisation in den Ruhestand tritt.
Die Premium-Marke DIAMOND CUT® der Karlowsky Fashion GmbH erhält prominente Unterstützung. Mit dem bekannten TV-Koch und Gastronomie-Experten Mike Süsser gewinnt das Unternehmen ein neues Markengesicht und baut seine Position in der internationalen Spitzengastronomie weiter aus. Die Zusammenarbeit entstand nicht als klassischer Werbedeal, sondern aus einem langjährigen persönlichen Netzwerk innerhalb der Gastronomie. Der Kontakt zu Karlowsky kam über den Sterne- und TV-Koch Robin Pietsch zustande, der bereits seit Jahren als Markenbotschafter für das Unternehmen tätig ist. Gemeinsam repräsentieren die beiden Köche eine Generation von Gastronomen, die hohe Ansprüche an Qualität, Design und Zusammenhalt stellt.
Die diesjährige Delegiertenversammlung von Swiss Tennis stand im Zeichen der Gesamterneuerungswahlen des Zentralvorstandes. Präsident René Stammbach wurde für weitere vier Jahre bestätigt, Timea Bacsinszky und Maria-Laura Eldahuk nehmen neu Einsitz im obersten Strategie- und Kontrollorgan des Verbandes. Des Weiteren freut sich Swiss Tennis über ein erfolgreiches Geschäftsjahr sowie steigende Zahlen im Wettkampf- und speziell im Nachwuchsbereich.
Unter dem Motto „Erfolg entsteht im Wir und Jetzt. Gemeinsam.“ hat Stanley Black & Decker im SIGNAL IDUNA PARK vor rund 200 Händlern ein starkes Signal gesetzt: Das Unternehmen richtet seine Marktbearbeitung noch konsequenter auf konkrete Gewerke, Anwendungen und die enge Zusammenarbeit mit dem Fachhandel aus. Die aussergewöhnliche Stadionkulisse, die emotionale Inszenierung und die Hands-on-Stationen machten dabei deutlich, worum es Stanley Black & Decker geht: zuhören, gemeinsam weiterdenken und mit klaren Lösungen, neuen Impulsen und gezielten Investitionen näher an Handel und Profi-Anwender heranrücken.
Mit dem Connex Signature | Edition Stone Grey präsentiert Klöber einen Drehstuhl, der Design, Farbkonzept und Nachhaltigkeit in einem stimmigen Gesamtbild vereint. Inspiriert von den Steinen und Bergen am Bodensee wirkt das Modell zurückhaltend und elegant – mit einem klaren Fokus auf monochrome Gestaltung. Die Besonderheit der neuen Edition liegt im durchgängigen Farbkonzept: Stone Grey zieht sich konsequent über alle Materialien hinweg. Das steingraue Untergestell und der farblich angepasste Rückenlehnenträger wurden speziell für diese Signature Edition entwickelt. Ein neues Textilpaneel verlängert optisch die Rückenlehne und verbindet sie harmonisch mit dem Sitz. So entsteht eine raffinierte, einheitliche Silhouette.
Die Althoff Hotels stärken ihre Lifestyle-Marke URBAN LOFT mit einer erfahrenen Führungspersönlichkeit aus den eigenen Reihen: Zum 1. Mai 2026 hat Steffi Stark die Position Brand Managerin URBAN LOFT übernommen. In dieser Funktion verantwortet sie künftig die strategische und operative Weiterentwicklung der Marke sowie die Steuerung der bestehenden Betriebe. Parallel bleibt sie Hotel Managerin des URBAN LOFT Berlin und wird das neue Projekt in Zürich federführend bis zur Eröffnung begleiten. Steffi Stark ist seit 2014 Teil der Althoff-Familie und bringt umfassende nationale wie internationale Erfahrung in ihre neue Rolle ein. Ihre beruflichen Wurzeln liegen bei renommierten Hotelgruppen wie Hilton und Kempinski. Über mehr als zehn Jahre hinweg prägte sie als General Managerin das ehemalige AMERON Berlin massgeblich und etablierte das Haus erfolgreich im lokalen Markt. Im Oktober 2025 übernahm sie die Leitung des URBAN LOFT Berlin, wo sie seither ihre ausgeprägten Führungsqualitäten, ihr unternehmerisches Denken und ihre Leidenschaft für innovative Hospitality-Konzepte einbringt.
Die internationale Baby- und Kinderprodukte-Marke Joie mit Niederlassung in der Schweiz setzt künftig auf die Expertise der Digitalagentur dreifive. Im Rahmen der neuen Zusammenarbeit verantwortet dreifive die Konzeption und Umsetzung einer umfassenden Social-Media-Kampagne. Im Zentrum steht eine Social-First-Strategie, die kreative Inhalte, datengetriebenes Performance-Marketing und innovative Kampagnenansätze vereint. Joie will sich damit gezielt als Begleiterin ab der Schwangerschaft bis in den Familienalltag positionieren und neue Zielgruppen aktiv erschliessen.
Die Mediapulse AG für Medienforschung verstärkt ihren Verwaltungsrat mit SRF-Direktor Roger Elsener. Er übernimmt das Mandat von Nathalie Wappler, die aus dem Gremium ausscheidet. Der Stiftungsrat der Mediapulse Stiftung für Medienforschung hat Roger Elsener am 30. April 2026 in den Verwaltungsrat der Mediapulse AG gewählt.