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Pressefreiheit 2025: Schweiz verbessert sich, bleibt aber unter Druck

Anlässlich des Tag der Pressefreiheit vom 3. Mai veröffentlicht Reporter ohne Grenzen (RSF) sein neues weltweites Ranking der Pressefreiheit für das Jahr 2025. Die Lage in der Schweiz verbessert sich, wird aber dennoch nicht als „gut“ eingestuft. Obwohl die Schweiz mit der massiven Ablehnung der 200-Franken-Initiative gegen den Service public nur knapp einer Katastrophe entgangen ist, steht das Medienumfeld weiterhin unter Druck. Die Politik zur Unterstützung der Medien bleibt trotz einiger ermutigender Anzeichen zurückhaltend, dem Rechtssystem fehlen nach wie vor Schutzmechanismen, und die wirtschaftliche Anfälligkeit der Medienunternehmen gibt weiterhin Anlass zu grosser Sorge. All diese Gründe sorgen dafür, dass die Schweiz weiterhin zu den Ländern zählt, in denen die Lage als „eher gut“ eingestuft wird. Etienne Coquoz, Co-Direktor von impressum, meint dazu: „Die Schweiz muss sich endlich der Bedeutung ihres Mediensystems bewusst werden, welches zum Wohlergehen ihrer Bevölkerung und zum Funktionieren ihrer direkten Demokratie beiträgt.“

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Neue Branchenvereinbarung soll faire Honorare für freie Journalisten sichern

impressum begrüsst das Merkblatt zur Honorierung Freischaffender des Verlegerverbands SCHWEIZER MEDIEN als positives Signal und sieht den Weg frei für eine Branchenvereinbarung als ersten Schritt zu einer stabilen Sozialpartnerschaft. Nach mehr als 30 Verhandlungssitzungen gelang es den Schweizer Journalistinnen und Journalisten, vertreten durch impressum und syndicom, zusammen mit dem Verlegerverband (VSM) einen Entwurf für eine Branchenvereinbarung zu formulieren. Im März haben die Delegierten von impressum dieser Vereinbarung im Grundsatz zugestimmt.

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